Apple arbeitet an besserer Autokorrektur

Apple arbeitet an besserer Autokorrektur

Die Autokorrektur von iOS ist gut, aber oft nicht gut genug. Oft erkennt das Gerät zwar den Tippfehler, setzt aber ein ganz anders Wort dafür ein. Ab und zu werden auch komplett richtig getippte Wörter gegen völlig andere ausgetauscht. Und auch das Wörterbuch hat einige Lücken aufzuweisen, so möchte iOS statt „App“ immer „App.“ schreiben, obwohl das Wort lange nicht mehr als zu kennzeichnende Abkürzung verstanden wird. Apple scheint sich der Problematik aber bewusst zu sein, wie einige Patente, die Appleinsider ausgegraben hat, zeigen.

 

So beschäftigt sich Patent 12/976849 „Using parts-of-speech tagging and named entity recognition for spelling correction” beispielsweise mit der  Interpretation des Geschriebenen und versucht die Wörter aus dem Kontext heraus zu verbessern.

 

Ähnlich funktioniert Patent 12/976864 „Using statistical language models for contextual lookup“, das sich ähnlich wie das erste Patent mit dem Verstehen des Kontextes befasst, hierbei wird allerdings auf die Internetsuche und den Inhalt von Dokumenten zurückgreift.

 

Patent 12/976834 „Combining timing and geometry information for typing correction“ achtet auf die Geometrie der Anschläge. So können z. B. Tippfehler oder versehentliches Doppel-Anschlagen einer Taste leicht enttarnt werden. Auch auf die zeitliche Abfolge der Anschläge wird dabei Rücksicht genommen.

 

Alles in Allem hat Apple hier ein paar gute Patente in der Hinterhand, die das Schreiberlebnis auf iOS deutlich verbessern könnten. Dass wird die Verbesserungen bereits in der sechsten Generation des mobilen Betriebssystems sehen werden, ist aber eher unwahrscheinlich. (via)

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