Produktion des iPhone 5 birgt Schwierigkeiten

Produktion des iPhone 5 birgt Schwierigkeiten

“Es ist ein Juwel.” So wurde das iPhone 5 Event eröffnet.

Und es scheint nicht nur so zu funktionieren und auszusehen, sondern auch so hergestellt zu werden. Denn in China hört man vom Hersteller Foxconn, dass es Probleme bei der Herstellung der Geräte gibt und die Produktion teilweise sogar gestoppt wurde.

 

Das iPhone braucht eine hohe Präzision beim Bau. Die Arbeitskräfte im chinesischen Werk Foxconn haben keine Ausbildung, die Produktion soll aber trotzdem (während sie Apples Qualitätsanforderungen erfüllen muss) in einem noch höheren Tempo als normal – wegen der hohen Nachfrage – und “möglichst ohne Kratzer” (hiermit ist die Kratzempfindlichkeit der Rückseite des iPhone gemeint) stattfinden. Eine weitere Einschränkung scheint auch noch in der technischen Ausrüstung zu liegen. Denn anscheinend sind entsprechende Gerätschaften nicht verfügbar. Um die Maschinen umzurüsten müsste die Produktion einige Stunden bis Tage gestoppt werden, was sich weder Apple noch Foxconn leisten kann, denn bei Apple ist es die starke Nachfrage und Foxconn müsste die Kosten für den Produktionsstop selbst in die Hand nehmen.

 

Aus diesen Gründen und dem steigenden Produktionsdruck haben die Angestellten bei Foxconn, die an der Produktion des iPhone 5 beteiligt sind, ihre Arbeit niedergelegt. Nicht auch zuletzt deswegen, weil die Beschäftigten angeblich am chinesischen Neujahrsfest arbeiten mussten. Da ist es natürlich nicht verwunderlich, dass die Angestellten eine gewisse Unmut hatten und somit 4000 Beschäftigte gestreikt haben.

 

Foxconn hat diese Vorwürfe inzwischen dementiert und gibt an, dass die Produktion inzwischen wieder vonstatten ginge und es sich bei den Unstimmigkeiten im Werk nur um “kleine Auseinandersetzungen mit kleinen Verletzungen” handelte. Informationen zur Produktionsverlagerung liegen nicht vor und sind abgesehen davon als unwahrscheinlich zu bezeichnen.

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