Apple am Limit? Wir zeigen den Kunden, was sie wollen!

Apple am Limit? Wir zeigen den Kunden, was sie wollen!

51091983tim-cookApple CEO Tim Cook war letztens auf der Goldman Sachs Konferenz zugegen. Natürlich waren auch viele Reporter anwesend, die gut überlegte Fragen gestellt haben. Neue Produkte werden natürlich – wie wir es von Apple auch anders nicht kennen – mit keinem Wort erwähnt; auf Fragen diesbezüglich wird nicht eingegangen.

Für andere Fragen war uns ist der Apple Chef zum Glück sehr offen. Kommt Apple an’s Limit? Hat man seine Grenzen erreicht? Auf diese Kommentare hatte Tim Cook eine wohl überlegte Antwort:

“Apple has made products for years that people didn’t know they wanted and now they can’t live without. We don’t believe in limits.”

Aha! Man bringt den Kunden also dazu, seine Produkte zu kaufen, indem man ihm weismacht, er muss es haben. Klar, dass man dann nicht an das Limit oder an Grenzen glaubt.

Gerade im mobilen Sektor sieht Tim Cook noch unglaubliches Ausbaupotential. Es ist nachvollziehbar, dass die Computer, die Apple baut, nicht für die breite Masse, sondern vor allem für Unternehmen und Leute, die hohe Ansprüche haben, bestimmt sind.
Beim iPhone und iPad sieht es selbstverständlich ganz anders aus!

iPhone 5 in schwarz“I believe on a longer-term basis, all phones will be smartphones. There are a lot more people in the world than the 1.4 billion people who own smartphones already out there. I see this as being one of the best markets of all time.
We have enormous momentum. That 500millin iPhones sold was from 2007 to the end of last year. 40% of that happened last year! There’s incredible momentum there that in a tiny amount of time we built an ecosystem that is the best user experience on the oplanet, and a major economic market for developers. We’ve paid $8 billion to developers.
iPhone is only available to 50% of subscribers in the world. Frankly speaking, I see a wide open field.”

Das jedem bekannte so unglaublich erfolgreiche iPad stellt die gesamte Konkurrenz locker in den Schatten. Für die Verkaufszahlen des iPad in einem Jahr muss das iPhone drei Jahre arbeiten. Der iPod fünf Jahre. Und der Mac sogar 22 Jahre! Warum das so ist?

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“The reason the iPad is so big is because it stands on the shoulders of everything that came before it. Before iPad, the iTunes Store and App Store were already in place. People were already trained on iPhones, so they knew about multitouch. So you could literally give an iPad to anyone and there was no learning: I gave one to my mother, and she knew how to use it just by watching the commercials.”

Trotzdem freut man sich in Kalifornien auch über neue Produkte der Konkurrenz:

“Apple at the end of the day believes that people want the best product,” says Cook. “So Amazon is a different kind of competitor. Price isn’t important. No one talks about the great deal they got on a product that sucks. We love our competitors, as long as they invent their own stuff.”

Und zum Schluss eine der zur Zeit heiß diskutierten Fragen: Die Produktentwicklung. Kommt ein Low-End- bzw. Billig-iPhone?

url“Our North Star is making great products. We wouldn’t do anything that’s not a great product. It’s not why we’re on this earth.
That said, when you look at what we’ve done for people who are more price sensitive, we’ve lovered the price of iPhone 4 and iPhone 4S, and in the December quarter, we didn’t have enough supply of iPhone 4 after we cut the price. It surprised us, as to the level of demand we had for it.
So we have made moves to make things more affordable. And if you look at Apple’s history,the iPod started out costing $349. Now you can walk into a store and pick up a Shuffle for just $49.
For years, people asked, “Why don’t you have a Mac that’s less than $500 or $1000?” And we worked on this, but we concluded we couldn’t do a great product at that price. But what did we do? We created iPad, which starts at $329.
So sometimes, you can take the “issue” and solve it in different ways. But North Star is always great products, not how we hit a price point.”

Vielleicht wollen wir jetzt einfach noch kein Billig-iPhone oder eine iWatch. Auch ein iTV ist vielleicht noch nicht notwendig. Aber wenn es soweit ist, wird wohl einer kommen!

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Wie auch immer – Steve Jobs war einer der besten Geschäftsführer der Welt und der hat die letzten Entscheidungen in seinem Leben sehr gut überdacht. Er hat gute Köpfe ins Boot gebracht. Und das wird auch weiterhin so bleiben. Auch Tim Cook ist genauso wie sein Vorgänger daran interessiert, die besten Produkte anzubieten. Wir dürfen eines nicht vergessen: Das Smartphone, das Apple entwickelt, nutzen die Apple CEOs selbst als Privat-Handy. Das Privat-Smartphone des Samsung CEOs hingegen ist ein iPhone.
Innovationen und Killer-Produkte – sicher auch Revolutionen – wird es in Zukunft geben. Wann, wie und was wird Apple uns noch zeigen. Denn die Konkurrenz holt auf …

there-is-a-lot-to-look-forward-to-2013

There are 2 comments for this article
  1. Niki_L3 um 17:49 Uhr

    Ist daseigentlich offiziel und bestätigt das der Samsung CEO ein iPhone hat?

    Und wenn ja wekches?

  2. Tobi um 18:44 Uhr

    Das Lustige an der Sache ist: Das stimmt tatsächlich. Der Samsung Chef hat dies einmal in einem Interview im Herbst 2012 bestätigt. Die Begründung war, dass ein iPhone einfach besser zum Arbeiten sei. Außerdem gefällt ihm die iCloud. Auf der Arbeit (also bei Samsung) nutzt er dann logischerweise ein Galaxy Gerät.

    Wir hatten wenn mich nicht alles täuscht sogar einen Artikel dazu…

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